4 Gründe für die vegane Ernährung

4 Gründe für die vegane Ernährung

Die vegane Ernährung hat in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung dazugewonnen. Immer mehr Menschen ernähren sich entweder vegetarisch oder vegan. Laut einer Umfrage des IfD Allensbach ordneten sich im Jahre 2020 rund 6,5 Millionen Menschen als Vegetarier und 1,1 Millionen als Veganer ein, die Tendenz ist steigend.

Die vegetarische Ernährung ist schon mal ein guter erster Schritt. Viele Vegetarier streichen aus ethischer Motivation Fleisch und Fisch aus dem Ernährungsplan, konsumieren aber weiterhin Milch und Eier, weil keine Tiere dafür sterben müssen. Wer sich aber mit der Thematik näher beschäftigt und intensiver recherchiert, wird schnell schockiert darüber sein, welche Qualen die Tiere für Käsebrot, Spiegelei etc. erleiden müssen. Die Ausbeutung von Tieren schadet darüber hinaus nicht nur Tieren, sondern auch den Menschen und der Umwelt. In diesem Beitrag zeigen wir dir 4 gute Gründe für die vegane Ernährung.

Inhaltsverzeichnis

Vegane Ernährung für die eigene Gesundheit

„Die Gesundheit ist zwar nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.“ Arthur Schopenhauer erkannte schon während seines Medizinstudiums, dass die Gesundheit das höchste Gut des Lebens ist. Bei der Gesundheit spielt die Ernährung natürlich eine wichtige Rolle. Blickt man auf die Ergebnisse der zahlreichen Studien und Erfahrungsberichte, stellt man fest, dass viele Zivilisationskrankheiten direkt oder indirekt von unseren Essgewohnheiten abhängig sind.

Übergewicht

Laut dem Robert Koch Institut sind 67 % der Männer und 53 % der Frauen in Deutschland übergewichtig. Darüber hinaus sind 23 % der Männer und 24 % der Frauen stark übergewichtig. Übergewicht steht mit Diabetes und einigen anderen Folgeerkrankungen in Verbindung. Durch die vegane Ernährung kann das Körpergewicht und somit das Risiko auf Diabetes reduziert werden, da die Ernährungsweise sich durch einen hohen Verzehr pflanzlicher Produkte mit vielen Ballaststoffen und einer geringeren Kalorienzufuhr auszeichnet.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Dem statistischen Bundesamt zufolge sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen die häufigste Todesursache in Deutschland. Ein hoher Cholesterinspiegel ist dabei die häufigste Ursache von Herzkrankheiten. Cholesterin ist überwiegend in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch, Eiern und fettreichen Milchprodukten enthalten. Durch die vegane Ernährung kann der Cholesterinspiegel deutlich gesenkt werden, da pflanzliche Lebensmittel meistens mehr ungesättigte Fettsäuren und Ballaststoffe enthalten.

Krebs

Krebs ist nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. Laut dem statistischen Bundesamt war Krebs im Jahre 2019 für ein Viertel aller Todesfälle in Deutschland verantwortlich. Aus diesem Grund beschäftigen sich immer mehr Studien mit der veganen Ernährung und dem Krebsgeschehen. Einige Studien zeigen, dass das Risiko durch vegane Ernährung reduziert werden kann. Insbesondere ist das Risiko, an Dickdarm- oder Lungenkrebs zu erkranken, deutlich geringer.

Vegane Ernährung den Tieren zuliebe

Die Deutschen essen durch durchschnittlich um die 1.000 Tiere in ihrem gesamten Leben. Um diesen immensen Fleischkonsum zu decken, müssen Tiere in der sogenannten Massentierhaltung auf engstem Raum gehalten werden. Wie eingangs erwähnt wird auch in der Ei- und Milchindustrie auf Massentierhaltung gesetzt. Dabei können die Tiere ihre natürlichen Bedürfnisse und Fähigkeiten nicht ausleben und werden systematisch gefoltert.

Hühner

Durch genverändertes und hormonverseuchtes Futter legen moderne Masthühner um die 300 Eier pro Jahr. Ihr Leben endet schon nach wenigen Wochen, weil zum einen die „Produktivität“ nachlässt und zum anderen ihr Fleisch aufgrund der veränderten Genetik schneller wächst als ihre Knochen, was zu Deformierungen und Krankheiten führt.

Männliche Küken werden kurz nach der Geburt geschreddert, da sie keine Eier legen können.

Kühe

Milchkühe werden jährlich gegen ihren Willen künstlich befruchtet, damit sie Milch geben können. Sobald die Milchleistung nach wenigen Jahren sinkt, werden die Kühe getötet.

Da männliche Kälber keine Milch geben, werden sie sehr jung getötet, um möglichst rosa bis weißes und blutarmes Kalbfleisch zu erhalten.

Schweine

Schweinefleisch ist laut Statista die am meisten konsumierte Fleischsorte in Deutschland. Deshalb bekommen Säue Hormonspritzen, um ihr Leben lang neue Ferkel zu „produzieren“.

Um Verletzungen zu „vermeiden“, werden nach der Geburt ohne Narkose die Schwänze von Schweinen entfernt und die Eckzähne gefeilt, da sie auf engstem Raum oft ihre Aggressionen auslassen.

Vegane Ernährung für die Umwelt


Treibhausgase

Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) werden durch die Massentierhaltung 18 % des weltweiten Treibhausgas-Ausstoßes verursacht. Dabei werden Methan und Lachgas in die Umwelt ausgestoßen, was zur schnelleren Erderwärmung beiträgt.

Abholzung von Bäumen

Für die Fleischproduktion müssen großflächig Regenwälder gerodet werden, um weltweit Ackerland für den Anbau von Futtermitteln und Weideland für die Viehhaltung zu schaffen. Durch die Abholzung von Bäumen steigt der Anteil an Kohlenstoffdioxid in der Luft, was ebenfalls als Treibhausgas für die schnellere Erderwärmung sorgt.

Wasserverbrauch und -verschmutzung

Durch die Fleischproduktion entsteht ein enormer Wasserverbrauch. Studien zufolge werden für ein 1 Kilogramm Fleisch ganze 16.000 Liter Wasser benötigt. Im Vergleich dazu werden für 1 Kilogramm Getreide nur 1.350 Liter Wasser benötigt.

Darüber hinaus gelangt das verbrauchte Wasser auf Schlachthöfen und in Mastbetrieben in unser Grundwasser, das dadurch enorm verschmutzt wird.

Vegane Ernährung gegen den Welthunger

Laut der Welthungerhilfe leiden 690 Millionen Menschen weltweit unter Hunger und Unterernährung. Die meisten von den Betroffenen leben in Entwicklungsländern. In diesen Ländern werden große landwirtschaftliche Flächen zur Gewinnung von Mais, Getreide und Soja als Futtermittel für die Nutztierhaltung sowie zum Export an Industrieländer genutzt. Für die Produktion einer tierischen Kalorie werden je nach Tierart 5 – 30 pflanzliche Kalorien als Futtermittel verbraucht. Die ineffiziente Fleischproduktion ist somit eine reine Nahrungsmittelverschwendung.

Würde man stattdessen die Nahrungsmittel für die Bevölkerung nutzen, hätten alle Menschen genügend Essen und müssten nicht an Hunger und Unterernährung leiden!

Fazit

Zusammengefasst kann man sagen, dass die vegane Ernährung nicht nur auf die einzelne Person sondern auf die gesamte Gesellschaft, alle Tiere und die Umwelt einen positiven Einfluss hat.

Unsere Vision ist es, die vegane Ernährung den Menschen in Leipzig näher zu bringen. Daher würden wir uns sehr freuen, wenn du diesen Beitrag mit deiner Familie, deinen Freunden und deinen Bekannten teilst. Gerne kannst du dich gemeinsam mit deinen liebsten Mitmenschen von unseren vietnamesisch-veganen Spezialitäten in unserem Restaurant verwöhnen lassen. Wir freuen uns auf euren Besuch!

Share on facebook
Share on whatsapp
Share on twitter
Share on pinterest
Share on linkedin
Share on xing